Naturgärten

Pflegeaufwand/-kosten

Der Pflegeaufwand und auch die Kosten sind im Naturgarten geringer, weil mehr zugelassen wird.
Gemäß der Philisophie: Dezentes Lenken statt totaler Kontrolle
z. B. Kräuter im Rasen, Pflasterfugenvegetation, teils Wildwuchs in Staudenbeeten.

Bei Rasen und Wiese entfällt das Düngen und häufige Mähen, aber auch bei Stauden- und Strauchpflanzungen ist der Aufwand gering.
Denn eine standortangepassten Pflanzung erhöht die Vitalität und Konkurrenzfähigkeit der Stauden und Gehölze.

Man soll einen großen Garten pflegen, wie man einen kleinen Fisch brät: wenig (frei nach Lao Tse)

Ökologischer Nutzen

  • Faunistische Artenvielfalt: Deutsche Stieleiche gibt ca. 300 Insektenarten Unterschlupf und Nahrung, Platane nur drei, wöchentl. gemähter Rasen < monatlich gemähter Kräuterrasen < Wildwiese
  • Refugium für seltene Arten (Pflanzen und Tiere)
  • Vernetzung von Naturstandorten

Garten

Bot. garda = Gehege, eingefriedetes, für Nutz- und/oder Zierpflanzen
Natur: ..., was von menschlicher Tätigkeit unverändert ist
Wir versuchen nicht die Widersprüchlichkeit zu verstecken, sondern genießen die Spannung dieser Polarität in vollen Zügen und freuen uns an den von uns gestalteten Berührungspunkten.

Neuanlage

Die Anlagekosten sind im Allgemeinen bei naturnahen Anlagen geringer, da zirkulär gewirtschaftet wird und Wildpflanzen häufig preisgünstiger sind, als hochgezüchtete Sorten. (Kompost als Substrat vorhanden, Mitnutzung von Altmaterialien etc.)

Empfohlen von Bioland - Fachbetrieb für Naturnahes Grün NaturGarten e.V.

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