Nachhaltigkeit

Wir wenden uns entschieden gegen die Ausbeutung von Umwelt und Menschen, sowie gegen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.

HOLZ

Wir verwenden ausschließlich europäisches, naturbelassenes Bauholz (Eiche, Robinie, Edelkastanie, Lärche, Douglasie), welches nicht chemisch behandelt wurde.

Robinienholz befindet sich als einzige europäische Holzart in der Resistenz,-bzw. Dauerhaftigkeitsklasse 1-2, das Holz besitzt von Natur aus eine hohe natürliche Resistenz gegen holzzerstörende Pilze und Insekten und ist auch im direkten Erdverbau überaus haltbar. Die Robinie stammt ursprünglich aus Nordost- Amerika. Aufforstungen für die Holzproduktion in Europa existieren hauptsächlich in Südosteuropa, mit den größten Flächen in Ungarn und Rumänien. Holz aus Rumänien stammt häufig aus zerstörerischer, illegaler Abholzung und es ist schwierig eine glaubhafte Information über seinen Ursprung zu erhalten. Das von uns verwendete Holz stammt ganz überwiegend aus FSC-zertifiziertem Anbau. Was auch immer von dem FSC-Siegel zu halten ist (siehe hierzu auch: Fragen an den FSC), macht es unserer Meinung nach, durch die regelmäßigen Kontrollen, nachhaltigen Anbau doch wahrscheinlicher.

Edelkastanienholz zeichnet sich auch durch Festigkeit und gute Dauerhaftigkeit aus (Dauerhaftigkeitsklasse 2) Wir verwenden hauptsächlich das Rundholz als Pfähle und gespaltenes Holz für lockere Zäune.

Eichenholz (Stiel-und Traubeneiche) beziehen wir überwiegend aus Deutschland, teils aus Polen. Eiche eignet sich hervorragend als Bauholz im Außenbereich, besitzt jedoch einen größeren Splintholzanteil als Robinie und ist nicht ganz so dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 2)

Lärche und Douglasie. Diese Nadelhölzer verwenden wir als Konstruktionshölzer und als Bohlen-und Bretter im durchlüfteten Bereich ohne Erdkontakt. Wir verarbeiten keine Sibirische Lärche, da diese zum Großteil aus den borealen Urwäldern Russlands kommt und die Herkunft aus skrupellosem Kahlschlag nicht ausgeschlossen werden kann.

Naturbelassenes Stammholz von Eichen, Lärchen und Douglasien gewinnen wir wenn möglich aus betriebseigenen Fällungen oder aus Forsten der Region.

PFLANZEN

Wir pflanzen in unseren Spielräumen mit Ausnahme von Obst (keine Wildpflanzen) und Küchenkräutern (nicht heimisch) ausschließlich heimische Wildpflanzen aus biologischer Produktion, in den anderen Arbeitsbereichen sind wir weniger streng, bieten aber so weit möglich Bioware alternativ zu konventionellen Pflanzen an. Einheimische Wildpflanzen sind optimal an Standortbedingungen wie Klima und Boden angepasst und es bestehen unersetzbare Beziehungsgeflechte mit der heimischen Tierwelt. Gebietsfremde Arten verdrängen häufig die einheimischen Arten und werden von vielen Tieren nicht als Futterpflanzen angenommen und sind somit ökologisch fragwürdig.

STEIN

Ein Großteil der in Deutschland verwendeten Natursteine wie z.B. Granit kommen aus asiatischen Ländern wie Vietnam, China oder Indien. In den Steinbrüchen dort herrschen häufig schlechte Arbeitsbedingungen (siehe hierzu auch https://www.suedwind.at/handeln/handeln-fuer-eine-welt/projekte-ab-2006/steine-in-indien/)  es existiert z.B. keine persönliche Schutzausrüstung wie Atem und Gehörschutz, Löhne werden gar nicht oder zu gering ausgezahlt und häufig werden Kinder beschäftigt. Um diese Zustände nicht zu unterstützen und die weiten Transportwege einzusparen, bauen wir mit regionalen Natursteinen, mit Findlingen aus den umliegenden Kiesgruben und mit gebrauchtem Natursteinpflaster inzwischen geteerter Straßen.

RECYCLING

Baustoffe die direkt auf Baustellen aus Umbau- und Abrissarbeiten generiert werden und noch gut erhalten sind, recyceln wir, so können z.B. aus alten Plattenwegen Bruchsteinmauern entstehen oder aus alten Hölzern neue Stege.

STROM

Den Strom für unseren Betriebshof und die angeschlossene Werkstatt beziehen wir von EWS Schönau (https://www.ews-schoenau.de/). So kommt der Strom grundsätzlich nicht aus Anlagen, an denen Atom- oder Kohlekonzerne direkt oder indirekt beteiligt sind.

GELD

Nachhaltigkeit ist uns auch in Geldangelegenheiten ein Anliegen. Daher haben wir unsere Konten und Kredite bei der GLS-Gemeinschaftsbank (https://www.gls.de/), die mit ihrer Geldpolitik soziale und ökologische Projekte fördert und das Geld nicht beliebig an den Finanzmärkten einsetzt.